Archive for Juni, 2011

Das Sparverhalten der Deutschen

Mittwoch, Juni 22nd, 2011

Wegen hoher Zuflüsse und kräftiger Kursgewinne hatten die Privathaushalte in Deutschland Ende 2010 ein Geldvermögen in Form von Bargeld, Bankeinlagen oder Aktien im Rekordwert von 4,933 Billionen Euro.

Quelle: Deutsche Bundesbank

Die Bank of Scotland hat das Sparverhalten der Deutschen in einer Studie untersucht.

Platz 1 mit 68 Prozent:

Größere Anschaffungen (z.B. Auto, Möbel)

Platz 2 mit 55 Prozent:

Private Altersvorsorge

Platz 3 mit 36 Prozent:

Notfälle (z.B. Arbeitslosigkeit)

Platz 4 mit 18 Prozent:

Ausbildung der Kinder, Enkel

Platz 5 mit 16 Prozent:

Eigentumswohnung, Haus

Platz 6 mit 8 Prozent:

Vererbung für Kinder und Enkel

Platz 7 mit 7 Prozent:

Eigene Ausbildung

17 Prozent

geben an, kein klares Sparziel zu haben

Jeder sechste Befragte gab an, er wäre mit einem Lotto-Gewinn überfordert und wüsste gar nicht, was er damit machen sollte.

Jeder neunte äußerte, die Vorstellung viel Geld zu haben, mache ihm Angst.

(Quelle: Bank of Scotland)

Das zeigt auch das wir Deutschen Nachholebedarf in Sachen Umgang mit Geld haben.
Finanzielle Unabhängigkeit steht garnicht auf der Agenda
und „Kein klares Sparziel“ von 17 % aller Befragten zeigt mangelnde Zielkompetenz.

Warum der Aufschwung nicht ankommt

Montag, Juni 6th, 2011

Kommt der Aufschwung auch nicht bis auf ihr Konto.
Haben Sie heute weniger Kaufkraft als 1999 ? vielleicht !

Es ist ja schon verwunderlich das trotz aller Aufschwungsphrasen irgendwie die private Nachfrage zu wünschen übrig lässt. Viele Leute sind auch genervt und nicht umtriebig.
Der Fachbegriff für so etwas heißt „Psychosomatischer Stress“. Die Folgen sind entsprechende Folgeerkrankungen und auch undefinierbare Schmerzsymptome.
In diesem Artikel findet sich die Erklärung für sinkende Realeinkommen.
Hinterlegt ist dies mit Daten von destatis.
Mittelständische Dienstleister und Händler spüren das schon eine Weile.
Mittlerweile dürfte aber auch der Flächen-Einzelhandel spürbar
in Mitleidenschaft gezogen sein.

http://www.querschuesse.de/nichts-neues-vom-deutschen-wirtschaftwunder/

Als Einzelner kann man schlecht dagegen vorgehen aber man kennt jetzt die Ursachen.
„Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“