Das Sparverhalten der Deutschen

Wegen hoher Zuflüsse und kräftiger Kursgewinne hatten die Privathaushalte in Deutschland Ende 2010 ein Geldvermögen in Form von Bargeld, Bankeinlagen oder Aktien im Rekordwert von 4,933 Billionen Euro.

Quelle: Deutsche Bundesbank

Die Bank of Scotland hat das Sparverhalten der Deutschen in einer Studie untersucht.

Platz 1 mit 68 Prozent:

Größere Anschaffungen (z.B. Auto, Möbel)

Platz 2 mit 55 Prozent:

Private Altersvorsorge

Platz 3 mit 36 Prozent:

Notfälle (z.B. Arbeitslosigkeit)

Platz 4 mit 18 Prozent:

Ausbildung der Kinder, Enkel

Platz 5 mit 16 Prozent:

Eigentumswohnung, Haus

Platz 6 mit 8 Prozent:

Vererbung für Kinder und Enkel

Platz 7 mit 7 Prozent:

Eigene Ausbildung

17 Prozent

geben an, kein klares Sparziel zu haben

Jeder sechste Befragte gab an, er wäre mit einem Lotto-Gewinn überfordert und wüsste gar nicht, was er damit machen sollte.

Jeder neunte äußerte, die Vorstellung viel Geld zu haben, mache ihm Angst.

(Quelle: Bank of Scotland)

Das zeigt auch das wir Deutschen Nachholebedarf in Sachen Umgang mit Geld haben.
Finanzielle Unabhängigkeit steht garnicht auf der Agenda
und „Kein klares Sparziel“ von 17 % aller Befragten zeigt mangelnde Zielkompetenz.

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